Polizeiliche Herausforderungen rund um das „Smart Home“

Entwicklung von Kompetenzen, Methoden und Werkzeugen für zukunftsorientierte Ermittlungen und Ermittlungsunterstützung im Internet of Things

Polizeiliche Herausforderungen rund um das „Smart Home“

Der Digitale Tatort rückt immer weiter in den polizeilichen Fokus: Die allseits vorhandenen Mobiltelefone und Computern begleiten uns schon seit Jahren. Aufgrund der Entwicklungen rund um das „Smart Home“ kommen allmählich aber immer weitere potentielle digitale Spuren hinzu, die auch für die Polizei von Bedeutung sind bzw. werden können.

Denken wir zum Beispiel an eine Lichtsteuerung auf Basis von Zeitplänen und Bewegungssensoren. Dies ist nicht nur für eine vereinfachte Alltagsgestaltung von Vorteil, sondern kann auch wichtige Informationen für polizeiliche Ermittlungen liefern. So könnte man aufgrund des Zeitplans Rückschlüsse auf den Alltag des Opfers und mithilfe des Bewegungssensors auf mögliche Tatzeitpunkte ziehen.

Um einen besseren Eindruck von den polizeilichen Möglichkeiten des „Smart Home“ zu erhalten, gestalteten die Projektteilnehmenden von „Emerge IoT“ vom 14. bis 15. September 2020 den Lehrgang „Polizeiliche Herausforderungen Smart Home“ im LKA MV.

In diesem Lehrgang ging es einerseits darum, sich mit diesen neuen Herausforderungen bekannt zu machen, und andererseits, Geräte im „Smart Home“ und deren Möglichkeiten zu erkennen. Vor allem die Übungen mit Szenarien und dazu vorhandenen Logdateien zeigten, welch vielfältige Informationen das „Smart Home“ speichern kann und somit zur Aufklärung von Straftaten beitragen könnte.